I. HERREN, 12. SPIELTAG: FSV BEILRODE 09 – TSV 1862 SCHILDAU 2:1 (1:1)

Spannendes Derby zwischen FSV und TSV

(Nordsachsenliga/Herren) FSV Beilrode 09 – TSV 1862 Schildau 2:1 (1:1)

Beilrode. Ein Remis wäre am Ende durchaus gerecht gewesen in diesem Derby zwischen Beilrode und Schildau. Am Ende aber setzten sich die Platzherren nach einem intensiven Kampf mit einem knappen 2:1 durch und sicherten sich so erneut drei Punkte. Für Schildau fühlt sich diese knappe Niederlage wie eine herbe Klatsche an, zumal Trainer Falko Simmank überzeugt war, dass seine Jungs auf Grund des Spielverlaufes hätten gewinnen sollen. Er haderte mit der Leistung des Schiedsrichters. „Meine Jungs wissen gar nicht, weshalb sie nun erneut verloren haben“, erklärte er.

Bereits in Minute zwei warteten die Gäste mit einer ersten nicht ganz ungefährlichen Chance auf, die Lux jedoch zur Ecke abwehrte. Auch der Pfosten musste einmal retten als Mittag mit einer scharfen Eingabe Szesny abschoss und der Ball von dessen Hüfte an besagtem landete. Während sich die Platzherren gewohnt kämpferisch aber ein wenig zu verkrampft präsentierten, sah das Zusammenspiel der Schildauer die ersten 10 Miunten flüssiger und gefälliger aus. Danach kamen die Ostelbier besser ins Spiel und erarbeiteten sich kleinere Feldvorteile mit einem Chancenplus ohne jedoch die „Hunderprozentigen“.  zu haben. Dennoch waren es die Beilroder, die den ersten Treffer für sich verbuchen konnten. Der gelang Johannes Milich in der 33. Minute nach starker Vorarbeit vom agilen Blüher. Danach drehte sich das Spiel wieder und die Gäste erarbeitetn sich nun Ihrerseits ein leichtes Übergewicht. Die Grün-Weißen drangen auf den Ausgleich, der ihnen verdienterweise in der 41. Minute auch durch Felix Otto mit einem „Traumtor“ gelang. Mit dem Remis ging es in die Pause, aber schon jetzt war klar, beide Mannschaften wollten eigentlich mehr.

Und genau so liefen sie auch in Halbzeit zwei auf. FSV-Trainer Andreas Wenzel brachte mit Schrinner und Wedehase neue und frische Kräfte, die beide immer für einen Treffer gut sind. Doch erstmal tauchten die Gäste gefährlich vorm Lux-Gehäuse auf. In letzter Sekunde konnte Youngster Philipp Pohle den Ball noch von der Linie kratzen und hielt die Partie damit offen. Nach 75 Minuten gelang dem eingewechselten Wedehase nach super Vorarbeit von Richard Simmank – Sohn von Schildau Trainer Falko Simmank – der Führungstreffer. Doch die Gäste steckten nicht auf, kämpften weiter, hatten drei Minuten vor Ende der Partie bereits den Torjubel auf den Lippen. Der Ausgleich fiel, mit ihm aber auch der Pfiff von Schiedsrichter Werner – Bei Schuberts Kopfballrückliage hatte der Ball bereits die Torauslinie überschritten. Es blieb beim knappen Sieg für die Platzherren.

„Es war das zu erwartende Spiel. Zwei Mentalitätsmannschaften mit viel Herz auf einem Platz der genau diese Eigenschaften brauchte. Größtenteils neutralisierten sich beide Teams. Ein Unentschieden wäre also auch verdient gewesen. Aber wir sind stolz auf unser Team, da es sich in schweren Phasen gewehrt hat und die Geduld nicht verloren hat. Schildau hat diesen einen Fehler mehr gemacht. Besonders freuen wir uns für Richie (Anm. Richard Simmank), der trotz der Enttäuschung nicht von Anfang an spielen zu dürfen sich nicht hat hängen lassen und mit seinem beherztem Zweikampf und dem anschließenden Pass Rocky und uns das 2:1 ermöglicht hat. Aber auch die anderen Bankspieler (Schrinner, Wedehase, Stieler, Förster) an diesem Tag waren ein Vorbild in Sachen Teamgeist, das war ein großer Trumpf!“ bilanzierte Beilrodes Trainerteam.

Beilrode: Lux, Kralle, Kleinlein, Wenzel (46. Schrinner), Möbius, Pohle, Milich, Blüher, Harm (63. Simmank), Weber (46. Wedehase), Angermann (84. Förster)                                                            

Schildau: Pfeiffer, Schubert, Heuer, Elbe, Elschner (76. Rohrbach), Graß (46. Sablottny), Fabritius, Mittag, Otto, Szesny, Gremmels (58. Birnbaum)                                                                                           

SR: Denny Werner                                                                                                                         

TF: 1:0 Milich (33.), 1:1 Otto (42.), 2:1 Wedehase (75.)

ZS: 127

Eileen Jack

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Patrick Bader

Trainer

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